Konzerte – von klassisch bis modern

Genießen Sie an jedem Sonntag ab 15:00 Uhr ein breites Spektrum klassischer und moderner Musik im Gohliser Schlösschen. Bereits seit 1935 gehören diese Programme zum festen Bestandteil des Schlosses. Dazu laden wir viele nationale und auch internationale Künstler in unsere historischen Gemäuer und bringen Musik und Geschichte zusammen!

Oktober

Konzert für Cello und Klavier

Sonntag, 20. Oktober, 15:00 Uhr
Rezital - Violoncello und Klavier
Duo Dreßler Kheirbek

Carmen Dreßler - Violoncello
Alia Kheirbek - Klavier

Programm

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur, op. 102,1

Robert Schumann (1810-1856)
Fantasiestücke für Violoncello und Klavier, op.73

Edvard Grieg (1843-1907)
Sonate für Violoncello und Klavier a-Moll, op. 36

Eintritt: 15,50 Euro/erm. 11 Euro zzgl. VVK-Gebühr
Tickets im Webshop

Matinee und Konzert

Sonntag, 27. Oktober, 10:30 Uhr

Gemeinschaftsveranstaltung Freundeskreis „Gohliser Schlösschen“ e.V. mit dem Bürgerverein Gohlis e.V., unterstützt vom Förderkreis des Musikinstituts der Universität Leipzig

10:30 - 11:30 Uhr
Spaziergang durch Gohlis auf den Spuren von Marianne Kirchgässner (Organisation Herr Leyn, Bürgerverein Gohlis)

12:30 Uhr - 14:30 Uhr - Matinee 
Titel n.n. (Haupthaus: Salon/EG)
Vorträge zur Glasharmonika und über Marianne Kirchgässner (Glasharmonikaspielerin, blind, wohnhaft Leipzig-Gohlis, anlässlich ihres 250. Geburtstages)

Eintritt: 5,50 Euro/p.P. keine Ermäßigung

 

 

Sonntag, 27.Oktober, 16.00 Uhr
KONZERT  für Glasharmonika

Bruno Kliegl - Konzert mit Glasharmonika solo

Programm

Johann Adolf Hasse (1699 – 1783)                           
Solo aus „l’armonica“

Christoph Willibald Gluck (1714 – 1787)                 
Reigen der seligen Geister (aus „Orpheus“)

Johann Gottlieb Naumann (1741 – 1801)                 
Sonate g-moll
ders.: Duo für Glasharmonika und Gitarre

Johann Friedrich Reichardt (1752 - 1814)              
Grazioso B-Dur

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)            
Adagio in C-Dur KV356(618a)

Johann Wenzel Tomaschek (1774 – 1850)               
Fantasie c-Moll für Glasharmonika ”Am Grabe der um dieses Instrument so sehr verdienten Demoiselle Kirchgessner” (Prag 1809)                                                                  

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Melodram (aus „Leonore Prohaska“, WoO 96)

Maria Theresia von Paradis (1759 – 1824)               
Sicilienne

Robert Schumann  (1810 – 1854)                           
Thema der “Geistervariationen”

Modest Mussorgsky  (1839 – 1881)                    
Das alte Schloss (aus „Bilder einer Ausstellung“)

Eintritt: 15,50 Euro/erm. 13 Euro zzgl. VVK-Gebühr
Tickets im Webshop

November

Musica Studiorum

Sonntag, 03. November, 15:00 Uhr
Liedprogramm

Studierende der Klassen Prof. Caspar Frantz und Prof. Alexander Schmalcz 

Studierende der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ stellen sich vor.

Eintritt: 10,50 Euro/erm. 8 Euro zzgl. VVK-Gebühr
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Gemeinschaftsveranstaltung mit der Hochschule für Musik und Theater Leipzig

Klavierkonzert

Sonntag, 10. November, 15:00 Uhr
Beflügelt - Internationale junge Meisterpianisten, 
Stipendiaten der Stiftung Elfrun Gabriel

Uiin Cheon - Klavier solo

Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier Nr. 7 in D-Dur op. 10 Nr. 3
1. Presto
2. Largo e mesto
3. Menuetto, Trio Allegro
4. Rondo, Allegro

Claude Debussy
Estampes
1. Pagodes
2. La Soirée dans Grenade
3. Jardins sous la pluie

Frédéric Chopin
Sonate für Klavier b-Moll op. 35
1. Grave - Doppio movimento
2. Scherzo - Più lento
3. Marche funèbre - Lento
4. Finale - Presto

Karol Szymanowski
Variationen b-Moll op. 3  

Eintritt: 15,50 Euro/erm. 13 Euro zzgl. VVK-Gebühr
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Gemeinschaftsveranstaltung mit der Hochschule für Musik und Theater Leipzig

Musica Studiorum

Sonntag, 17. November, 15 Uhr
Gyldfeldt Quartett

August Gyldgeldt Magnusson - Geige
Jonas Reinhold - Geige
Sarah Praetorius - Bratsche
Anna Herrmann - Cello

Das Gyldfeldt Quartett wurde im Jahr 2016 gegründet und besteht aus den Geigern August Gyldfeldt Magnusson und Jonas Reinhold, der Bratscherin Sarah Praetorius und der Cellistin Anna Herrmann.
Das Ensemble wird intensiv gefördert von Prof. Frank Reinecke (Vogler Quartett) und Günter Pichler (Alban Berg Quartett).
Das Quartett besuchte verschiedene renommierte Meisterkurse, so zum Beispiel den „International Chamber Music Campus“ der Jeunesses Musicales Deutschland, „ProQuartet“ in Paris oder die „Accademia Musicale Chigiana“ und wurde von internationalen Größen wie Eberhard Feltz, Norman Fischer (Concord String Quartet), Yves Sandoz (Amaryllis Quartett), Dirk Mommertz (Fauré Quartett), sowie von Mitgliedern des Vogler Quartetts unterrichtet.
Das Quartett kann eine Reihe von Konzerten im In- und Ausland vorweisen. So war das Gyldfeldt Quartett bislang in Schweden (Region Dalarna), Zürich (Feusisberg), Siena/Italien und Paris zu Gast und spielte bei verschiedenen bedeutenden Festspielen wie dem „Musiksommer am Zürichsee“ - in Koorperation mit den „Festspielen Mecklenburg-Vorpommern“ - oder dem „Kurt Weill Fest“ in Dessau. Außerdem war das Quartett im Sommer 2017 zu Gast in Houston/Texas und gab ein Konzert in der Duncan Recital Hall.

Seit Oktober 2018 studiert das junge Quartett dank eines Stipendiums der „Albéniz- Foundation“ in der berühmten Streichquartett-Klasse von Prof. Günter Pichler an der Escuela
de Música Reina Sofía Madrid.
Seit 2017 sind die vier Ensemblemitglieder Stipendiaten bei Yehudi Menuhin Live Music Now. Außerdem werden die vier jungen Musiker im Jahr 2019 von der Jeunesses Musicales Deutschland finanziell unterstützt.

Werke von Robert Schumann, Carl Nielsen

Eintritt: 10,50  Euro/erm. 8 Euro zzgl. VVK-Gebühr
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Gemeinschaftsveranstaltung mit der Hochschule für Musik und Theater Leipzig

Komödien Harmonists

Freitag, 22. November, 19:30 Uhr
„Liebling, mein Herz lässt dich grüßen!“

Andreas Fischer - Tenor
Tobias Latte - Tenor
Björn Grand - Bariton
Peter Waelsch - Bass
Stefan Dittko - Bass
Kyung Hee Kim - Klavier solo

Am Beginn der Komödien Harmonists steht die Erfolgsproduktion „Capriolen - Eine Lindenauer Palastrevue“ an der Musikalischen Komödie Leipzig. Darin verkörpern die fünf Herren des Ensembles seit 2016 die originalen Comedian Harmonists zu Beginn ihrer Karriere.
Schon während der Revue-Proben ist man sich einig: „Da geht mehr!“ Also wird langsam und stetig das Repertoire erweitert und ein fester Pianist für das Ensemble gesucht.
Dieser „Pianist“ wird dann eine Pianistin: Kyung Hee Kim.
Gemeinsam wollen die fünf Sänger plus Pianistin zeigen, dass man das künstlerische Œuvre des legendären Vokalensembles pflegen und gleichzeitig eine Menge Spaß verbreiten kann.
Lassen Sie sich vom „formidablen Satzgesang der Comedian-Harmonists-Wiedergänger“ (Leipziger Volkszeitung) betören und begleiten Sie uns auf einer musikalischen Reise von Schubert über Rossini bis zu Veronika und dem kleinen grünen Kaktus.

Werke der Comedian Harmonists

Eintritt: 17,50 Euro/erm. 15 Euro zzgl. VVK-Gebühr
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Komponistinnen der Romantik

Samstag, 23. November, 19:00 Uhr
„Das ist ein Tag, der klingen mag“

Katharina Konovalenko - Klavier
Barbara Senator - Sopran
Sylvia Pfänder - Sprecherin

Obwohl Frauen es im 19. Jahrhundert auf dem Konzertpodium nicht leicht hatten, gab es immer wieder Musikerinnen, die den großen Schritt an die Öffentlichkeit wagten. Die breite Öffentlichkeit war einer der Sehnsuchtsorte dieser Romantikerinnen.

Eine davon war Maria Szymanowska, die erste polnische Berufspianistin und Komponistin, deren Kompositionen sogar Chopin`s eigene Entwicklung beeinflussten.
„Madame Szymanowska aus Warschau, Pianospielerin über alle Begriffe, anmuthig über allen Preis, überragt Gegenwärtiges. Behandeln Sie solche mit menschlich häuslichem Vertrauen, das ist, wessen sie bedarf; dafür bringt sie viel mit, wohin sie sich auch wendet.“ (Johann Wolfgang von Goethe an Christoph L.F. Schultz, 1823)

Die fantastisch ausgebildete Pianistin und Komponistin Fanny Mendelssohn Hensel war mit ihrer Musik zunächst auf den häuslichen Rahmen verwiesen. Sie dehnte diesen Rahmen beeindruckend weit aus, aber erst in ihrem letzten Lebensjahr fand sie den Mut, ihre Kompositionen auch drucken zu lassen.

Man hört im Konzert auch die Werke der „ältesten Freundinnen des Jahrhunderts“: Pauline Viardot- Garcia, deren Kompositionen Ausdruck eines Musikkonzepts als Beziehungskunst auf verschiedenen Ebenen darstellt. Und Clara Schumann, eine Klavier-Pionierin. Als Komponistin geriet Clara Schumann nach ihrem Tod rasch in Vergessenheit und wurde erst von der Frauenmusikforschung in den 1970er Jahren wiederentdeckt.

Erst seit einem guten Jahrzehnt wird das kompositorische Werk von Lili (Marie-Juliette Olga) Boulanger vorurteilslos betrachtet und in eine Reihe gestellt mit dem Gabriel Fauré’s und Claude Debussy’s. Dennoch sind Aufführungen ihrer Musik ebenso rar wie Schallaufzeichnungen.
Die Neunzehnjährige Lili gewann als erste Frau den Grand Prix de Rome in Komposition, der ihr öffentliche Beachtung sowie Aufenthalte in der berühmten Villa Medici in Rom einbrachte.

Vom Schaffen Alma Mahlers sind nur siebzehn Lieder erschienen (komponiert in den Jahren 1899- 1901). Zeit ihres Lebens begleitete sie jedoch bedeutende Künstler auf deren Lebensweg und war einer Reihe von europäischen und US-amerikanischen Kunstschaffenden in Freundschaft verbunden, wie z.B. Zemlinsky, Mahler, Gropius, Werfel, Kokoschka etc..

Werke von Fanny Mendelssohn Hensel, Maria Szymanowska, Bettina von Arnim, Clara Schumann, Josephine Lang, Pauline Viardot-Garcia, Lili Boulanger und Alma Mahler-Werfel

Eintritt: 15,50 Euro/erm. 13 Euro zzgl. VVK-Gebühr
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227. Bürgerkonzert

Sonntag, 24. November, 195:00 Uhr
Streichquintette

Andreas Hartmann - Violine
Dimitri Stambulski - Violine
Adam Markowski - Viola
Kathrin Körber - Viola
Susanne Raßbach - Violoncello

Auch wenn das Streich-Quintett als Form wohl immer im Schatten des Quartetts stehen wird, haben sich die Komponisten gerade diese Form mit 5 Musikern gewählt, um besonders intensiv ihre Gefühle und Gedanken ausdrücken zu können. Das Hinzufügen eines weiteren, dunklen Klanges ermöglicht nämlich eine besondere Ernsthaftigkeit und Tiefe, was aber eine fröhliche Heiterkeit nicht ausschließt. Denn die Ernsthaftigkeit einer Sache und ein wahres Vergnügen schließen einander nicht aus, wie wir Leipziger wissen.

Programm: 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Streichquintett g-Moll KV 516
Johannes Brahms (1833-1897) Quintett für 2 Violinen, 2 Violen und Violoncello G-Dur op.111

Eintritt: 17,50 Euro/erm. 15 Euro zzgl. VVK-Gebühr
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Bei diesem Bürgerkonzert erhalten Senioren ermäßigten Eintritt.

Klavierkonzert

Dienstag, 26. November, 19:00 Uhr

Ilan Bendahan Bitton - Klavier

Die Konzerttätigkeit führt Ilan Bendahan Bitton durch ganz Deutschland, die Schweiz, Frankreich, sowie nach Südamerika und die USA. Außerhalb seiner solistischen Aktivität widmet er sich der Kammermusik. 
In Mannheim geboren und aufgewachsen, lernt er zunächst dort die Grundlagen des Instruments von einer Opernsängerin, um der Faszination von Beethovens Klaviersonaten gerecht zu werden. Nach dem Abitur folgt ein intensives Bachelor-Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Die Beschäftigung mit Kammermusik- und Liedrepertoire eröffnen Ilan neue Wege: Er organisiert eigene Konzerte in Karlsruhe und Umgebung mit außergewöhnlichen Konzertprogrammen, die ein zentrales zeitgenössisches Werk beinhalten. Einladungen von Kammermusikfestivals wie Idyllwild (Kalifornien) und Ruza (Russland) verstärken seine Zuneigung zu diesem Genre.
Seit 2009 eröffnet Ilan bis heute jede Ausstellungseröffnung der renommierten Universitätsbibliothek der Karl-Ruprechts-Universität Heidelberg in der Alten Aula der Universität. Bei der Ausstellung 2016 „FAKE – Fälschungen, wie sie im Buche stehen“ spielt er auf besondere Anfrage der Universität Haydn-Fälschungen.   
Ab 2013 arbeitet er zusammen mit der Jungen Deutschen Philharmonie und spielt Konzerte in der Alten Oper Frankfurt am Main unter Jonathan Stockhammer und beim orchestereigenen Festival „Freispiel“ unter Michael Wendeberg. In der Kölner Philharmonie führt er unter Peter Rundel Bernd Alois Zimmermanns „Requiem für einen jungen Dichter“ im Rahmen des Achtbrücken-Festivals auf, das vom WDR aufgezeichnet und im Rundfunk sowie im Fernsehen ausgestrahlt wird. 
Nach dem Bachelor-Studium zieht Ilan nach Hamburg. Während er pianistische Tricks bei Konrad Elser, Ragna Schirmer und Lilya Zilberstein erhält, lernt er die Künstlerszene kennen und lässt sich von Musikern, Schauspielern und Dichtern inspirieren.  
2014 entscheidet er sich für ein Master-Studium im Fach Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Matthias Kirschnereit ist sein Professor und Mentor. Im folgenden Jahr tritt er dem Ensemble „Die Damen und Herren Kranzler“ bei, das sich momentan dem Chanson und Lied der 20er bis 50er Jahre widmet. Das Ensemble besteht neben Ilan als Pianisten aus vier Sängern und einem Schauspieler. Die Programme werden gemeinsam mit der Opernsängerin und Regisseurin Maria Husmann erarbeitet und inszeniert. 
Aufgrund seines großen Interesses an neuen Konzertformationen arbeitet Ilan an der Konzeption für das „Quartett für das Ende der Zeit“ von Olivier Messiaen, das er gemeinsam mit dem Choreographen Lars Scheibner und der Deutschen Tanzkompanie in ein neues Licht rücken wird.

Johannes Brahms
Klavierkonzert f-Moll, op. 34 

Eintritt: 15,50 Euro/erm. 13 Euro zzgl. VVK-Gebühr
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Dezember

Musica Studiorum

Sonntag, 01. Dezember, 15:00 Uhr

 

Studierende der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ stellen sich vor.

Eintritt: 10,50 Euro/erm. 8 Euro zzgl. VVK-Gebühr
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Gemeinschaftsveranstaltung mit der Hochschule für Musik und Theater Leipzig

Barocke TonMeister

Sonntag, 08. Dezember, 15:00 Uhr
Duo Distensione - Konzert für Oboe und Harfe

Mykita Sierov - Oboe
Jessyca Flemming - Harfe

Die Oboe - das Instrument, das man vor allem durch „Peter und der Wolf“ im Musikunterricht in der Schule kennengelernt hat und das in diesem Werk die Ente verkörpert. Die Harfe - das Instrument der Engel…
Doch Oboe und Harfe können auch anders! Lassen Sie Ihre Gedanken in die Ferne schweifen, denn einen besonders harmonischen Einklang erleben Sie bei dieser wunderbaren Besetzung. „Distensione“ kommt aus dem Italienischen und bedeutet nichts weiter als „Entspannung“ - genau mit diesem Gefühl werden die Zuhörer am Ende des 

Werke von J. S. Bach, A. Marcello, H. Purcell, G. F. Händel, W. Telemann, J. B. Lully und Eigenkompositionen

Eintritt: 15,00 Euro/erm. 12,50 Euro zzgl. VVK-Gebühr
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