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  LVZ, 12.April 2002


Romy Schneider - Kindfrau, blutjunge Diva und Trinkerin


Erstmals werden bislang unbekannte Schwarzweiß-Fotografien der berühmten Schauspielerin im Gohliser Schlößchen gezeigt.


Als fröhliche, unschuldige Sissi beginnt Romy Schneider ihre Filmkarriere, die bis nach Hollywood führt. Mit nur 43 Jahren stirbt die von Alkohol und Schmerz gezeichnete Schauspielerin an Herzversagen. Eine Fotoausstellung im Gohliser Schlößchen zeigt fast 20 Jahre nach ihrem Tod ungewöhnliche Aufnahmen. Der amerikanische Star-Fotograf Will McBride hatte noch nie etwas von Romy Schneider gehört, als er die damals 25-jährige Schauspielerin für das Magazin "twen" ablichtete. Nur drei der 1964 in Paris geschossenen Porträts wurden veröffentlicht, zehn Filme verschwanden im Archiv. Und da wären sie immer noch hätte ein Berliner Galerist sie nicht wieder entdeckt. Erstmals sind 28 der bislang unbekannten Aufnahmen in einer öffentlichen Sammlung zu sehen. Die Arbeiten zeigen eine lebenslustige, junge Frau hinter dem Fenster, im Bett, auf dem Stuhl, mal im Spitzennachthemd, mal im Neglige. Dabei spielt die Schauspielerin immer andere Rollen. Die Kindfrau, die scheu unter einem Kissen hervorlugt. Die Trinkerin, die sich mit einem Martini in der Hand gleichgültig auf dem Sofa zurücklehnt. Die Ausgelassene, die wild gestikuliert. Oder die Laszive, die mit entblößten Schultern hingebungsvoll den Kopf neigt. Aber auch abwesende, kummervolle Blicke bannt Will McBride in Schwarzweiß auf Zelluloid. Besonders eindrucksvoll: Wie sie ihre Hände um ihren Hals legt, als wolle sie sich erwürgen. Wenige Monate vor dem Shooting hatte sich ihre große Liebe Alain Delon von ihr getrennt.


Ein Selbstmordversuch lag gerade erst hinter der 25-Jährigen. Doch Trübsinn war für Romy Schneider zu dem Zeitpunkt noch nicht Alltag. Erst später, nach dem Unfalltod ihres Sohnes, gräbt sich der Schmerz für immer in die schönen Gesichtszüge.


Mirjam Richter
     
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