LUSTWANDELN IN LEIPZIGS EINZIGARTIGEM SCHLÖSSCHEN!

Das Gohliser Schlösschen zu Leipzig gilt als Kleinod der sächsischen Kulturgeschichte. Bis heute hat sich die originale Bausubstanz erhalten und vermittelt die heitere Stimmung des Rokoko. Seine Räumlichkeiten bieten ein exklusives Ambiente für jede Art von Veranstaltungen, seien es Hochzeiten, Kongresse und vieles mehr. Und seine gastronomische Vielfalt lässt die Herzen von Freunden der gehobenen Kochkunst höher schlagen.

Herzlich willkommen im Gohliser Schlösschen.

Vorschau

Sommertheater auf dem Schlosshof

Samstag, 22. Juni, 19:30 Uhr     

Gefährliche Liebschaften / von Christopher Hampton
nach Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos

Deutsch von Alissa und Martin Walser

Schauspiel Leipzig

Regie: Markus Bothe / Bühne & Kostüme: Sabine Blickenstorfer / Dramaturgie: Matthias Huber / Licht: Jörn Langkabel
Es spielen: Anne Cathrin Buhtz, Tilo Krügel, Alina-Katharin Heipe, Katharina Schmidt, Daniela Keckeis,  Ellen Hellwig, Brian Völkner

Die Marquise de Merteuil ist von ihrem aktuellen Liebhaber verlassen worden. Wegen Cécile de Volanges, einem unschuldigen, fünfzehnjährigen Mädchen, das gerade die Klosterschule absolviert hat. Merteuil will Rache. Der Vicomte de Valmont, ihr ehemaliger Liebhaber, steht im Ruf, ein unwiderstehlicher Verführer und Liebhaber zu sein. Valmont scheint die perfekte Waffe zu sein.
Denn die Marquise und den Vicomte verbindet eine erotisch-zerstörerische Seelenverwandtschaft, beide sind sie Spielernaturen, die sich nicht an moralische oder gar sexuelle Normen halten und ein dementsprechend ausschweifendes Leben führen. So verfolgt Valmont gerade ein anderes Ziel — die Verführung der äußerst tugendhaften Madame de Tourvel. Umso gelegener kommt es da, dass beide Frauen zu Gast in einem Schloss auf dem Land sind. Derweil aber hat die Marquise freie Hand in der Stadt …

„Gefährliche Liebschaften“ ist zunächst also die Geschichte dieser beiden Intrigen, der geplanten Verführungen der blutjungen Cécile und der treuen Madame de Tourvel. Doch beide Intriganten, Merteuil und Valmont, verheddern sich letztlich in den Fallstricken ihrer eigenen Intrigen, so perfekt diese auch scheinen. Denn was geschieht, wenn die Waffe der Liebe und der Sehnsucht sich gegen die Schützen selbst wendet?

Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos’ Briefroman von 1782 gilt als ein Hauptwerk der französischen Literatur, das sich dem Thema Verführung widmet und die Unmoral und Sittenlosigkeit der sogenannten guten Gesellschaft vor dem Ausbruch der Französischen Revolution schildert. Meisterhaft analysiert Choderlos de Laclos die Mechanismen der Verstellung im Spannungsfeld zwischen kühler Berechnung und wahrem Gefühl. Er liefert damit die Vorlage für ein packendes Sommertheater.

Führungen durch das Gohliser Schlösschen
Schlossgeschichte(n) aus 260 Jahren 

Sonntag, 23. Juni , 11:00

Beim Rundgang durch die historischen Räume des Sommerpalais erfahren Sie Interessantes aus dem reichen Schatz der Schlossgeschichte und des gesellschaftlichen Lebens in Leipzig. Es werden wiedergefundene Zeugnisse bürgerlichen Lebens wie Öfen, Tapeten, Möbel, Wandbemalungen und viele andere Details gezeigt.
Höhepunkt der Besichtigung ist der prachtvolle Festsaal im Obergeschoss, der von Adam Friedrich Oeser, dem Gründungsdirektor der Leipziger „Zeichnungs-, Mahllerey- und Architectur-Akademie“, ausgemalt wurde. 

Eintritt: 5,50 Euro zzgl. VVK-Gebühr
Tickets im Webshop

 

Saxophonkonzert

Sonntag, 23. Juni, 15:00 Uhr
„Liebscher plays Bach - The Cello Suites I-III (BWV 1007-1009)“


Frank Liebscher – Bariton Saxophon

Auch in den Folgejahr des 333. Geburtstages von Johann Sebastian Bach und der „Liebscher plays Bach - 333 Aniversay Tour“ mit Konzerten in Dänemark, Belgien, den Niederlanden, Italien und Großbritannien wird die faszinierende Musik des barocken Meisters mit dem Instrument gefeiert, das der menschlichen Stimme am nächsten kommt - dem Saxophon!
Ungeachtet ihrer historischen Jugend erzählt diese Stimme auf eine heutige, frische Art alte Geschichten, die weit zurückreichen in frühe Blütezeiten instrumentaler Musik. Sie berichtet vom historischen Ideal eines vollkommenen Klanges, von der kraftvollen, doch subtilen Erotik eines jungen Instruments, vom versatilen Ineinandergreifen von Interpretation und Improvisation, von Verlockung künstlerischer Freiheit und von respektvoller Verbindlichkeit gegenüber der Komposition.
Johann Sebastian Bach schuf mit seinen „Sechs Suiten für Violoncello solo“ (BWV 1007-12) einen brillianten Werkezyklus, der seit etwa 100 Jahren zu den am häufigsten gespielten Solowerken für ein Streichinstrument zählt.
An einen Saxophonisten stellen Bachs Werke - der Natur eines Holzblasinstruments gemäß - ganz andere, aber keineswegs geringere musikalisch-technische Anforderungen. Deshalb sind Aufführungen der Bearbeitung äußerst rar, insbesondere die der späten Suiten.
Frank Liebscher hat sich dieser Herausforderung angenommen. Alle sechs Suiten erklingen auf dem Baritonsaxophon in den originalen Tonarten und Umfängen, voller expressiver Vitalität und klangbildlichem Nuancenreichtum, der sich an den Möglichkeiten des Instrumentes orientiert, nicht an seinen Grenzen: Liebscher plays Bach!

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suit I (BWV 1007)
Suit II (BWV 1008)
Suit III (BWV 1009)

Eintritt: 15,50 Euro /13 Euro zzgl. VVK-Gebühr
Tickets im Webshop

Adresse

Freundeskreis Gohliser Schlösschen
Menckestraße 23
04155 Leipzig
Telefon: 0341 - 58 96 90
Fax: 0341 - 58 96 919

Bürozeiten:
Di – Fr 10:00 bis 17:00 Uhr